Expertenwissen rund um den Edelbrand-Genuss



Was man über Edelbrände wissen sollte

Wenn es darum geht, einen Edelbrand von einem normalen Schnaps zu unterscheiden, dann sollten Sie beim Kauf oder der Degustation, etwa im Restaurant beim Essen, die Sinnenprüfung anwenden und über Ihre Sensorik - das Riechen, Sehen, Schmecken – die tatsächliche Qualität eines Brandes prüfen:

1. Wie sieht das alkoholische Getränk aus?

Klar, sauber und oft farblos präsentieren sich die meisten Edelbrände und Aqua vite. Ist ein Edelbrand oder Frucht Grappa aber trüb, dann weist das auf Destillatfehler oder Zusätze hin. Die Färbung – speziell die Goldfärbung bei fassgelagerten Edelbränden – jedoch ist gewünscht und rührt von der Eiche her.

2. Wonach riecht der Brand?

Riechen Sie vor dem Kosten. Der Duft verrät viel über die Klarheit eines Geistes. Gerüche und Alkoholtöne, die an Lack oder Klebstoff, etwa den typischen Uhu-Ton, erinnern, weisen auf Vorlaufanteile hin. Nachlauf erkennt man an fauligen, krautigen Gerüchen. Vor- und Nachlauftöne sind genauso qualitätsmindernd wie die Alkohollastigkeit eines Lebenswassers. Sie erkennt man an starken Alkoholdämpfen mit aggressivem Stechen in der Nase.

3. Wonach schmeckt das Destillat?

Erst die Verkostung enthüllt das tatsächliche Potential eines Edelbrandes. Zur Degustation einen kräftigen Schluck nehmen, das Destillat mit Zunge und Gaumen voll erfassen und schlucken. Gute Edelbrände zeigen am Gaumen und im Abgang viel Körper, Kraft und Harmonie, Dichte, Fülle und Sattheit, ihr Geschmack bleibt lange und sauber im Gaumen erkennbar.


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