Tradition und nachhaltige Innovation: Grundlagen für die Qualität der Walcher-Destillate
2003: Der neue Firmensitz – Destillieren in und mit der Natur
Nun dirigieren Alfons Walchers Söhne Theodor und Mathias die Edelbrennerei in eine nachhaltige Zukunft. Sichtbarer Ausdruck dafür ist der neue Firmensitz, der seit 2003 in charakteristischer Wellenform sanft und harmonisch in die milden Obstanbauhänge Frangarts fließt.
Das Schwerkraftprinzip in der Produktion: Ressourcen sparend und ökologisch vernünftig
Die über 6.000 m2 Brennereifläche sind meist unterirdisch angelegt. Jeder einzelne Produktionsprozess unterliegt dem Schwerkraftprinzip. Das Tafelobst wird auf der obersten Etage in Empfang genommen, dort erfolgen Einmaischen, Vergären und Destillieren. Mit der Schwerkraft – ein Pumpen ist nicht nötig – fällt das hochprozentige Destillat nach unten und wird dort bis zur vollständigen Harmonie gelagert. Mindestens ein Jahr lang, besonders wertvolle Edelbrände haben eine Lagerungszeit von bis zu sechs Jahren.
Dabei verlässt kein flüssiger oder fester Abfall unkontrolliert den Betrieb, zudem ist der speziell entwickelte Kühlkreislauf extrem Wasser sparend.
Das Geheimnis: Die Natürlichkeit der Rohstoffe
Das Geheimnis der Walcher-Edelbrände ist eigentlich keines. Denn die Qualität der Rohstoffe, egal ob aus biologischem oder integriertem Anbau, lässt sich nachvollziehen bis zum Ursprungsbaum, die Lagerungszeiten sind so kurz wie möglich, das Wasserbadbrennblasen-Destillierverfahren so schonend, dass die Edelbrände zu hoch aromatischen Geschmackserlebnissen werden.
Regionale Spitzendestillate für internationale Märkte
Die Edeldestillate, nun auch in der zertifizierten Bio-Linie Biostilla erhältlich, finden auch international Anerkennung. Grappagnac, Goldmuskateller, St. Magdalena Barrique oder Saltners Kräuterbitter wurden bereits mehrfach ausgezeichnet, renommierte Großkunden aus Tirol, Italien, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Bulgarien, Slowakei, Norwegen und Schweden setzen im Rahmen von Vinmonopolet und System Bolaget bereits erfolgreich auf Walcher-Destillate aus dem Südtiroler Überetsch.
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